Monokultur
Unsere moderne Landwirtschaft ist aus Sicht der Biene eine einzige Katastrophe. Vor 200 Jahren war die Tier- und Pflanzenwelt hierzulande noch weitgehend in Ordnung. Dann begann eine Landschaftsumwandlung. Die Nutzungsintensivierung brachte riesige Felder mit Monokulturen. Obstbäume, Hecken und farbenprächtige Wildblumen verschwanden. Damit fehlen den Bienen heute wertvolle Lebensräume, artspezifische Nistplätze und ganzjährige Nahrungsangebote.
Pestizide
Um Höchsterträge bei den Ernten zu erzielen wurde der Einsatz von chemischen Unkraut- und Schädlingsbekämpfungsmitteln sowie erntemaximierenden Düngungen perfektioniert. Dabei wurden Schädlinge und Nützlinge gleichermaßen vernichtet. Mittlerweile ist die Schädlichkeit von Pestiziden, die auch der Mensch durch die Nahrung zu sich nimmt, bewiesen. Mit den Spätfolgen müssen wir zukünftig alle leben. Link zum Artikel im Spiegel
Varoamilbe
Konnten die Bienenvölker durch Jahrmillionen hindurch, trotz vieler Feinde und verschiedenster Bienenkrankheiten überleben, so sind sie heute ohne die Hilfe des Menschen vom Aussterben bedroht. Bisher unbekannte Parasiten (Varroamilben) und Krankheitserreger (Viren,…) wurden weltweit verschleppt und sind nun für unsere Bienen tödlich, weil sie dagegen keine wirkungsvollen Abwehrmechanismen entwickeln konnten.
Was versteht man unter dem Begriff BIENOTOP ?

Abgeleitet von einem Biotop versteht man unter einem BIENOTOP einen geschützten Lebensraum für Bienen und andere nützliche Insekten. Das kann ein Kräutergarten auf dem Balkon, eine Streuobstwiese oder eine wildwachsende Bienenweide sein. Bienen brauchen Blüten und Blüten brauchen Bienen zum (Über)leben. Und zwar das ganze Jahr hindurch. Monokulturen schränken die Nahrungsquellen extrem ein. Was frisst die Biene, wenn der Raps verblüht ist ? Obstbäume und Hecken, die sonst am Feldrand wuchsen, wurden im Rahmen moderner Landwirtschaft abgeholzt. Farbenprächtige Wildblumen wie Margerite, Kornblume, Klatschmohn, Kornrade oder Ackerwachtelweizen sieht man nur noch selten. Blühende heimische Sträucher und Bäume sind wichtige Nahrungsquellen die fehlen. Man kann diesen Zustand weiter beklagen, man muss ihn aber nicht akzeptieren. Für die Verbesserung der Lebenssituation kann man vieles tun. Die Tiere im eigenen Garten und am Haus anzusiedeln ist eigentlich ziemlich einfach und machbar, auch wenn man nur einen Balkon besitzt. Hier wollen wir ansetzen und Alternativen und Lösungswege aufzeigen, mit denen jeder dazu beitragen kann das Bienensterben zu verlängern.

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BIENOTELS sind Bienenwohnungen in Form von meist lebensgroßen Gestalten. Diese Volkskunst aus dem 18. Jahrhundert versuchen wir nach alter Tradition wiederzubeleben. Die aus Holz geschnitzten Figuren sind innen ausgehöhlt und bieten Honigbienen damit artgerechte Behausungen. Gleichzeitig sind sie als individuelle Kunstobjekte an vielerlei Orten und Themenpfaden anzutreffen. Der Honigertrag ist hier nebensächlich.
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Unter dem Namen BIENTOPIA wird das gesamte Bienenschutzprojekt beschrieben. Das Projekt gliedert sich in mehrere Bereiche mit unterschiedlichen Zielrichtungen. BIENOTOP beschäftigt sich überwiegend mit Lebensbedingungen und Ernährung. BIENOTEL bietet artgerechte Alternativen als Nistplätze und Behausungen.
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Der Freundeskreis HarzRitter e.V. – eine kleine Schar von Gleichgesinnten Unternehmern – haben Verantwortung für unsere Natur übernommen und wollen mit Aufklärung und sinnvollen Aktionen positiv einwirken wollen. Wir zeigen alternative Lösungen gegen das Bienensterben auf und hoffen auf die Unterstützung unserer Mitmenschen. Jeder einzelne kann etwas bewirken – als Teil des Ganzen. Alles ist besser als Nichtstun.
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